Ich huste, was jetzt?

Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber?

NICHT GLEICH IN DIE PRAXIS KOMMEN, SONDERN DAHEIM BLEIBEN UND ERSTMAL TELEFONISCH ODER ONLINE BEI UNS MELDEN.

 

Wer ab jetzt grippale Beschwerden (Husten, Schnupfen, Halsweh, Kopf- und Gliederschmerzen, mit oder ohne Fieber) bekommt, gilt automatisch als Corona-Verdachtsfall, auch wenn es vielleicht nur eine harmlose Erkältung sein sollte. Es erfolgt Krankmeldung (online/telefonisch) und häusliche Isolation für mindestens 14 Tage. Gegen die grippalen Beschwerden können in der Apotheke frei verkäufliche Mittel eingenommen werden, wie z.B. Paracetamol oder Ibuprofen (je nach individueller Verträglichkeit), Nasensprays und Schleimlöser. Antibiotika helfen nicht gegen das Virus. Sie werden bei anderen Erkrankungen eingesetzt. Der Arzt weist nur Patienten mit schweren Komplikationen, wie Anzeichen einer Lungenentzündung oder schlechtem Allgemeinzustand in die Klinik ein. Beim Großteil der Fälle verläuft die Infektion sehr mild ab, ähnlich einer Erkältung oder Bronchitis mit oder ohne Fieber und bedarf keiner speziellen Therapie.

 

DIE MEISTEN PATIENTEN SIND SOMIT KEIN FALL FÜR DIE ARZTPRAXIS.

 

Die Erkrankung kann in den meisten Fällen einfach daheim "ausgesessen" werden. Die Bemühungen der Arztpraxen zielen  auf eine frühstmögliche Erkennung der wenigen, aber potentiell schweren Fälle ab. Die Kliniken sind entsprechend für die Versorgung dieser Fälle gerüstet. 

 

HÄUSLICHE QUARANTÄNE IST DIE WICHTIGSTE MAßNAHME BEI SYMPTOMEN UND RETTET LEBEN!

 

Zu Ihrem eigenen Schutz, möchten wir Sie zur Zeit generell bitten,  sehr kritisch zu prüfen, ob im Krankheitsfall unbedingt ein Praxisbesuch erforderlich ist oder Ihr Anliegen vielleicht auch telefonisch oder online geklärt werden kann. Nutzen Sie bitte hierfür die Kontaktformulare auf unserer Homepage.

 

 

Wird noch getestet?

 

In Anbetracht der Tatsache, dass es neben zu wenig Schutzausrüstung auch zu wenig Tests gibt und die Labore aktuell sehr überlastet sind, sollen nach Empfehlung der Kassenärztlichen Vereinigung in erster Linie nur bei Patienten mit schwereren Symptomen (Atemnot, hohes Fieber, allgemeine Verschlechterung) Abstriche durchgeführt werden. Patienten mit grippalen Beschwerden aber sonst gutem Allgemeinzustand benötigen nicht unbedingt einen Test. Hier ist die häusliche Quarantäne über 14 Tage die wichtigste Maßnahme. 

Auch wird weiterhin medizinisches Personal (Krankenhaus- und Praxis-Personal, Rettungsdienst) getestet, wenn Symptome auftreten. Personen also, die für die Versorgung der Bevölkerung wichtig sind und bei denen es wichtig ist zu wissen, ob sie durch ihre Tätigkeit andere Personen anstecken könnten.

 

 

Was gilt als schwerer Krankheitsverlauf?

 

Als schwerer Krankheitsverlauf gelten Symptome wie schwere Atemnot, hohes anhaltendes  Fieber und sich schnell verschlechternder Allgemeinzustand (besonders bei älteren Patienten mit vorbestehenden chronischen Erkrankungen).

Neu aufgetretener Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, sowie leichtes Fieber fallen nicht darunter (siehe oben).

 

BEI HUSTEN MIT ATEMNOT, BRENNEN ODER DRUCKGEFÜHL IN DER BRUST ODER HOHEM FIEBER BITTE UMGEHEND TELEFONISCH IN DER PRAXIS MELDEN (ODER UNTER 116117 WENN PRAXIS GESCHLOSSEN)

 

 

Risikogruppen?

 

Als    Risikogruppen    für schwere Verläufe gelten v.a. ältere Personen mit chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen und Diabetes. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter an. Ein besonders hohes Risiko für Schwangere oder Kinder wurde hingegen bislang nicht beobachtet. Auch Heuschnupfen oder allergisches Asthma gelten aktuell nicht als Risikofaktoren.

 

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© Hausarztpraxis Achern
Dr. Legat und Dr. Zürn
Praxis für Allgemeinmedizin und Innere Medizin

Hausärztliche

Gemeinschaftspraxis

in Achern

Dr. med. Daniel Legat

Facharzt für Allgemeinmedizin

Notfallmedizin

Palliativmedizin

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Gelbfieberimpfstelle 

 

 

Dr.med. Klaus Zürn

Facharzt für Innere Medizin

Notfallmedizin

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